Kobidō

Kobidō – japanische Gesichtsmassage

Ich lade Dich ein zu einem besonderen Retreat
für Körper, Geist und Seele.
Gehe mit mir in Dich.
Bei der japanischen Gesichtsmassage Kobidō,
bei der spezielle Grifftechniken zur Anwendung
kommen, werden durch die Stimulation von
Akupressurpunkten, den Knotenpunkten auf den
Meridianbahnen, auch tiefere Blockaden gelöst.
Denn alles hängt mit allem zusammen.
Spezielle Klopfgriffe lockern, dynamische festere
Knetungen sprechen die elastischen und kollagenen
Fasern an und sanfte Lymphdrainage-Streichungen
harmonisieren.
Das Lymphsystem wird insofern aktiviert, dass bei
mehrmaliger Anwendung Lymphstauungen gelöst
werden können. Da die Mikrozirkulation durch
Anregung der Durchblutung verbessert wird, zeigt
sich ein rosiges glatteres Hautbild. Alterserschei-
nungen werden revitalisiert. Bereits nach einer
Anwendung zeigt sich ein Strahlen, was auf die
ganzheitliche Wirkung zurückzuführen ist.

Muskulatur, Bindegewebe und somit die Haut
werden gestrafft und gestärkt. Dabei werden
auch die Faszien angesprochen.

Der Vagusnerv wird stimuliert, so dass sich
Entspannung im ganzen Körper ausbreitet und
bei wiederholter Behandlung eine Nachhaltigkeit
geöffnet werden kann. Das Ki, unsere Lebensenergie,
kann ungehindert fließen.

In Japan gilt Kobidō als der Schlüssel zu
natürlicher Schönheit.

Das Hannya Shingyo

Das Hanya Shingyo ist eines der wesentlichsten Sutren des Mahayana Buddhismus. Deswegen rezitieren wir es zu Beginn jedes Zen-Abends.

Es geht auf das 4. Jahrhundert v. Chr. zurück: Das Prajnaparamitra Sutra, das Sutra der vollkommenen, vollendeten Herzweisheit. Im 7. Jahrhundert n. Chr. wurde es ins Chinesische übersetzt. Erst später wurde es in Japan so komprimiert, wie wir es heute kennen. Es ist wie ein Diamant der Essenz des Zen.

Jede einzelne Silbe dieser Kunstsprache ist wie ein eigenes kleines Mantra, das einen Funken von Freiheit in uns entfaltet, wenn wir es freudvoll und kraftvoll rezitieren. Dabei kommt es nicht darauf an, die Kernaussage „Form ist Leerheit ist Leerheit ist Form“ intellektuell zu studieren, sondern es geht um die direkte Erfahrung bei der Rezitation, in der wir die Bedeutung dieser Kernaussage mehr und mehr durchdringen.

Dazu ist es erforderlich, dieses Sutra auswendig zu lernen. Und wir müssen eine Tonhöhe finden, in der unser ganzer Körper wie ein Bambusrohr schwingt. Dann erschließt sich uns die Essenz, die wir heute übersetzen würden mit: Vollkommene Freiheit in der Welt der Bedingtheiten. Darum geht es im Zen.

Die Rezitationstexte liegen aus und können zum Lernen mit nach Hause genommen werden.